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KLIMASCHUTZ MIT BIO-BANANEN: MINDERUNG DES CO2-AUSSTOSSES

Unser Klima verändert sich: Die CO²-Belastung ist ein Thema, um das niemand herum kommt. Wärmere Sommer, abschmelzende Gletscher und extreme Wetterereignisse sind die ersten Anzeichen einer weltweit drohenden Klimaveränderung.

Ein Grund dafür ist die vom Menschen verursachte Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre – der sogenannte Treibhauseffekt. Ein wichtiger Schritt zum Klimaschutz ist dabei die Minderung der weltweiten CO²-Emission.

Klimaverantwortliches Handeln ist gefragt: Von BioTropic werden Bio-Produkte aller Art aus vielen Teilen der Welt geordert. Import, Reifung und Verteilung von Bio-Bananen sind dabei Aufgaben-schwerpunkte. Bei der Produktion, dem Transport und der Verar-beitung der Früchte fallen Treibhausgase an. Ein Bestandteil des ökologischen Engagements der BioTropic GmbH wird die treibhausgasneutrale Produktion und der entsprechende Transport von Bananen sein.

Um direkt auf die Treibhausgas-Emissionen Einfluss nehmen zu können, muss der CO²-Ausstoß entlang der Wertschöpfungskette bekannt sein. BioTropic lässt dazu das Treibhausgasaufkommen seiner Bananen aus der Dom. Rep. und Ecuador berechnen.

Stop-Climate-Change: Erfasst und dokumentiert werden die Treib-hausgasmengen mit dem Stop-Climate-Change-Emissionsmanagement-System (SCC-EMS). Dabei handelt es sich um ein zertifiziertes Verfahren zur Treibhausgasreduzierung und -neutralisierung. Entwickelt wurde das Modell von der AGRA-TEG GmbH, einer Ausgründung der Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität in Göttingen.

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VERFAHRENSABLAUF:

1)
Zunächst wird in einer Basisstudie errechnet, wie viel Treibhausgase die Bananen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verursachen. Bei der Berechnung werden unterschied-liche Faktoren berücksichtigt: die Düngung und Bewässerung bei der Erzeugung; der Transport durch LKW und Schiffe;
die Produktion der Treibstoffe, mit denen die Transportmittel fahren; die Fabrikation der Bananenkisten – jedes Detail von der Aussaat bis zum Bananenkarton wird aufgenommen. Dabei wird nicht nur Kohlendioxid (CO²) erfasst, sondern alle klimarelevanten Gase wie z.B. Methan und Lachgas.

2)
Unabhängige Zertifizierer prüfen, ob das Emissionsmanagement-System korrekt angewandt wurde. Damit ist ein „Schönrechnen" der verursachten Treibhausgas-Ausstöße unmöglich.

3)
Als Ergebnis daraus schlagen die Emissions-Experten gezielte Maßnahmen zur Minderung von CO²-Ausstößen vor.

4)
Unvermeidbare Treibhausgas-Freisetzungen gleicht man mit dem Kauf von Emissionsrechten aus und tilgt damit die verursachte „Emissionsschuld". Die erworbenen Emissionsrechte werden von einem unabhängigen Treuhänder wie z.B. der Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (GLS-Bank) vergeben und verwaltet. So werden die Emissionsberechtigung und Zertifizierung von unterschiedlichen Instanzen durchgeführt. Transparenz und Gewaltenteilung sind somit von zentraler Bedeutung.

5)
Nach erfolgreicher Umsetzung des SCC-EMS wird ein Label zur Kennzeichnung treibhausgasneutralen Wirtschaftens verliehen.
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Über allem wacht ein Governing-Board (deutsch: Regierungs-Gremium), welches sich aus unabhängigen Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammensetzt.

Sie repräsentieren das Projekt in der Öffentlichkeit und können nach innen regulierend eingreifen. Damit unterscheidet sich Stop-Climate-Change grundlegend von anderen Anbietern, bei denen Analyse, Kontrolle und Emissionsrechte-Verkauf in einer Hand liegen. Schirmherr des Projekts ist der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

BioTropic kann so die Treibhausgas-Ausstöße seiner Produkte neutralisieren lassen und anschließend nach einer Prüfung durch die AGRA-TEG GmbH die Ware mit dem Stop-Climate-Change-Label kennzeichnen. Kunden, die klimabewusst einkaufen wollen, erkennen klimaneutrale Produkte am gut erkennbaren Prädikat „Emission free" (deutsch: emissionsfrei).

Die importierten Bananen aus der Dominikanischen Republik und Ecuador sind bundesweit die ersten Produkte, welche mit dem Stop-Climate-Change-Label ausgezeichnet sind.