Burkina Faso & Senegal

Unsere afrikanischen Mangos kommen je nach Ernteperiode aus Burkina Faso, der Elfenbeinküste oder dem Senegal. Für die Kleinproduzenten dieser Länder bedeuten unsere Abnahmen eine große Chance zur Absicherung ihrer Existenzgrundlage. Zudem werden die kleinbäuerlichen Strukturen unterstützt sowie der Bio-Anbau vor Ort. Wir begleiten die Kooperativen und Produzenten mit unserer Vertriebskraft und langjähriger Erfahrung im ökologischen Anbau. Daher reist unser Afrika-Projektleiter Kuemkwong Siemefo regelmäßig in die drei Länder, um die Abläufe zu überprüfen.

Mangos aus Burkina Faso

HERKUNFT Burkina Faso | START 2018 | PROJEKTPARTNER Diima | MITGLIEDER 18 | ANBAUFLÄCHE 56 ha | ZERTIFIZIERUNG: EU-Bio, GLOBALG.A.P. + GRASP, Naturland | PRODUKTE Mangos (frisch und getrocknet)

Im Westen des Landes nahe der zweitgrößten Stadt Bobo-Dioulasso stehen die Mangobäume der Kleinbauern von Diima. Angebaut werden die Sorten Amelie, Brooks und Kent. In der eigenen Packstation werden ausschließlich Bio-Früchte verarbeitet  – eine Trocknungsstation für getrocknete Mangos soll noch im ersten Halbjahr 2018 folgen. Geschäftsführer ist Ido Nebnoma.

Mangos aus dem Senegal

HERKUNFT Senegal | START 2009 | PROJEKTPARTNER Buur Sine, Kooperative mit Geschäftspartner Amacodou Diouf | MITGLIEDER 75 ANBAUFLÄCHE 125ha | ZERTIFIZIERUNG EU-Bio, Bio Suisse, GLOBALG.A.P., Naturland | PRODUKTE Mangos, Limetten und Cashew (nur lokaler Handel)

Diese Mangos kommen aus der Niayes-Region an der nördlich gelegenen Küste Senegals – die Früchte sind die Haupteinnahmequelle der Kleinbauern dort. Ihre Ernteflächen sind überschaubar: Zwischen zwei und fünf Hektar betragen sie im Durchschnitt. Die Früchte an den Bäumen wachsen natürlich, auf das dortige Klima und den Boden angepasst.

Auf Initiative von BioTropic haben wir mit unserem Partner Amacodou Diouf die Kooperative ‚Buur Sine‘ aufgebaut. Der geschäftsführende Diouf organisiert nicht nur den Mango-Export, sondern unterstützt auch viele soziale Projekte in Schulen, Krankenhäusern und Frauengruppen.

Die Frauen und Männer der Kooperative bewirtschaften in Eigenverantwortung und nach ökologischen Richtlinien ihre Farmen. ‚Buur Sine‘ kauft die Mangos von den Kooperativen-Mitgliedern ein, verpackt und verkauft sie schließlich an den Importeur BioTropic weiter. ‚Buur Sine‘ übernimmt ebenfalls die Ernte und Qualitätssicherung der Früchte, darüber hinaus bietet sie technische Unterstützung an.

Die vor einigen Jahren gestartete Fairtrade-Zertifizierung hat die Kooperative allerdings auslaufen lassen müssen. Der Absatzmarkt dafür war einfach zu klein, die Kosten und der Papieraufwand für die Zertifizierung vergleichsweise hoch. Die festen Abnahmen und Mindestpreise von BioTropic, welche sogar über dem Fairtrade-Standard liegen, bleiben bestehen.
Da es neben einer guten Ernte auch um die Unterstützung der Kleinproduzenten geht, nimmt BioTropic alle geernteten Früchte ab.

Ab 2018 soll der GLOBALG.A.P.-Zertifizierung auch ein GRASP-Audit folgen. Das ist ein freiwilliges Zusatzmodul von GLOBALG.A.P., welches das Sozialmanagement im landwirtschaftlichen Betrieb einschätzt und sich mit der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und den sozialen Belange von Arbeitern befasst.

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